Dr. Eva-Maria Habenicht

Fachärztin für Dermatologie,
Allergologie

Hautkrebsvorsorge

HKS unter 35

"Der kluge Mann baut vor." (Friedrich Schiller)

Seit dem Sommer 2008 erstatten alle gesetzlichen Kranken-versicherungen spätestens ab dem 35. Lebensjahr im 2-Jahresrhythmus die Kosten für eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung. Einige Versicherungen zahlen auch schon früher oder in einem anderen Rhythmus. Da die Handhabung zur Zeit immer diverser wird, haben wir den aktuellen Stand zu Ihrer besseren Übersicht an dieser Stelle abgedruckt. (Vergrösserung der Tabelle per Klick)

Die Erstattungspraxis der BKK‘n teilen wir Ihnen gerne persönlich mit.

Die Vorsorge für die Haut ist eine sinnvolle Untersuchung, zumal wenn man bedenkt, dass die Haut Ihr größtes Organ ist und komplett von außen in Augenschein genommen werden kann.

Ziel ist es, Hautveränderungen zu erkennen, bevor sie bösartig werden bzw. schon bestehende Tumoren in früheren und damit besser zu behandelnden Stadien zu entdecken.
 

 

Photodynamische Therapie (PDT) von Hautkrebsvorstufen
mit Tageslicht

Schon seit vielen Jahren ist die Photodynamische Therapie zur
Behandlung von großflächigen präkanzerösen solaren Keratosen (PSK),
bei denen punktuelle Verfahren nicht zumutbar und frustran sind,
etabliert.

Photodynamische Therapie

Die betroffenen Hautareale werden nach Aufbringen einer lichtsensibilisierenden Creme mit rotem Licht bestrahlt. Der Wirkstoff lagert sich in den kranken Zellen an und wirkt nach Bestrahlung zelltötend. Auch PSK, die noch nicht sichtbar sind, werden mit erfasst.
Es handelt sich in der Regel um eine einmalige Behandlung.

Nachteil der Rotlichtbestrahlung:
Oftmals starke Schmerzhaftigkeit, die nur unzureichend zu
anästhesieren ist.

Neu entwickeltes Verfahren:
Bestrahlung mit Tageslicht

Patient wärend der TherapieVorteil der Tageslichtbestrahlung:
- Weniger Schmerzen.
- Gleich gute Ansprechraten wie bei der Rotlichtbestrahlung für flache
   PSK.
- Von März bis Oktober kann natürliches Licht verwendet werden, d.h.
   Sie können sich für 2 Std. nach Aufbringen der Creme draußen frei
   bewegen. Dabei ist die Spanne der effektiven Lichtstärke sehr groß,
   so dass die Behandlung sowohl bei blauem, als auch bei bedecktem
   Himmel möglich ist.

Bisher ist die lichtsensibilisierende Creme nur für die Rotlichtbestrahlung
zugelassen. Aufgrund der guten Studienlage steht die Zulassung für die
Therapie mit Tageslicht jedoch kurz bevor. Bis dahin handelt es sich um
einen sogenannten "off-label-use". Die Kosten für das Medikament und
die Behandlung werden bisher nur von den PKV übernommen.
 

Tumornachsorge

Tumornachsorge

Musste bei Ihnen bereits ein Hauttumor entfernt werden, ist es für Sie von Vorteil, Ihre Haut regelmäßig im Rahmen einer Tumornachsorge untersuchen zu lassen. Denn je nach Tumorart gibt es unterschiedliche statistische Wahrscheinlichkeiten, in einem bestimmten Zeitraum nach der Ersterkrankung einen zweiten Tumor oder gar Metastasen zu entwickeln.

Wir folgen dabei den wissenschaftlich fundierten Nachsorgeempfehlungen der entsprechenden Fachgesellschaften.

 

 

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Unterstützt durch:

Dr. Pia Bodil Mosters
Fachärztin für Dermatologie,
Allergologie,
Berufsdermatologie

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Tel. 0251 - 4 90 49 11
Fax 0251 - 4 90 49 12
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